Muttermittel – ein Tor zu neuen therapeutischen Möglichkeiten

Seminarinhalt:

Ein Fötus erlebt alles mit, was seiner Mutter während der Schwangerschaft widerfährt. Die Befindlichkeit der schwangeren Mutter überträgt sich kontinuierlich auf ihn und prägt seine intrauterinen Erfahrungen. Falls in dieser Zeit gravierende Ereignisse medizinischer oder emotionaler Art eingetreten sind, können diese auch im Erwachsenenalter noch Ursache von Befindlichkeitsstörungen darstellen. Um einen Patienten zu verstehen, lohnt es sich daher, bei der Anamnese auch alle Umstände rund um Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit zu erfassen.

Als sogenannnte Muttermittel werden jene homöopathischen Arzneien bezeichnet, die von menschlichem Körpergewebe stammen, welches einen Bezug zu Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit hat. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich vor allem die Muttermittel hervorragend eignen um Störungen zu beheben, welche durch Ereignisse vor oder während der Geburt verursacht worden sind. Die gebräuchlichsten Muttermittel sind Lac humanum, Folliculinum, Oxytocinum, Plazenta, Nabelschnur, Fruchtwasser und Käseschmiere.

Die Muttermittel stossen ein Tor zu neuen therapeutischen Möglichkeiten auf. Richtig verschrieben führen sie zu tiefgehenden Heilerfahrungen.

Die Arzneimittelbilder der Muttermittel werden ausführlich dargestellt und mit Fallbeispielen illustriert. Weiter werden auch die Grundzüge der Bindungstheorie nach Karl Heinz Brisch vorgestellt und deren Bedeutung für die Entwicklung des Kleinkindes erläutert.

 
Dozent über mich

Dr. Heinz Wittwer

Dr. sc. nat. und med. pract. Heinz Wittwer studierte Chemie und Humanmedizin. Homöopathische Aus- und Weiterbildungsstationen waren u.a. Dr. Jost Künzli, der Augsburger Dreimonatskurs und die Fachausbildung am SHI bei M.S. Jus. Nach diversen Praxisvertretungen und zweijähriger Assistenzzeit am SHI ist er seit 20 Jahren in eigener Praxis tätig. In den letzten Jahren hielt er diverse Vorträge und gab verschiedene Seminare, v.a. zu den Themen „Trauma und Homöopathie“, „Milcharzneien“, „Muttermittel“  und „Scholten-Methode“.

Er unterrichtet zur Zeit mehrere Tutoratsgruppen von praktizierenden HomöopathInnen, denen er eine kontinuierliche Fortbildung in Kombination mit Übungsfällen als Hausaufgabe anbietet.

 

 


Adresse: Volkshaus, Zürich
Datum: Freitag, 25. Oktober 2019
Zeiten: 09.00 bis 17.30 Uhr
Kosten: CHF 200.– (CHF 180.– für SHS-StudentInnen und SVANAH-/HVS-/BTS-Mitglieder) 

 

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