Drogenähnliche Mittel und Euphorbiaceae

Seminarinhalt:

Auf den ersten Blick ein Seminar mit zwei ganz unterschiedlichen Themen. Im Interview (s. anschliessend)  mit Felix Morgenthaler zeigt sich aber, wie sich die an sich selber schon spannenden Bereiche „Drogenähnliche Mittel“ und „Euphorbiaceae“  zusätzlich durch weitere Lernaspekte erweitern lassen:

Interview mit Felix Morgenthaler

Drogenmittel und Wolfsmilchgewächsedas ist eine ungewohnte Zusammenstellung. Wo siehst du den Zusammenhang zwischen diesen beiden Themen?
Die Verbindung besteht in meinem methodischen Interesse. An beiden Beispielen kann man aufzeigen, dass sich die verschiedenen Methoden, die in den letzten 20 – 30 Jahren die Homöopathiewelt erobert haben, gegenseitig ergänzen und nicht ausschliessen.

Was können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer also erwarten?
Gut dokumentierte Videofälle, an denen ich Schritt für Schritt aufzeigen werde, wie man die unterschiedlichen Ansätze für die Fallanalyse verwenden kann. Daraus ergibt sich ein mehrschichtiges Bild eines Mittels oder einer Mittelfamilie. Wir sollten uns nicht auf die eine oder andere Methode fixieren und diese zum Gral erheben – ihre Urheber machen das ja auch nicht.

Kannst du uns spezifische Hinweise zu deinen Erkenntnissen mitgeben?
Bei den Drogenmitteln ist interessant, dass Mangialavori Heilmittel aus unterschiedlichen botanischen Familien zu einer Gruppe zusammenfasst und Gemeinsamkeiten über die Grenzen der Familien hinaus herausarbeitet, die dann wieder für die Arzneimittelfindung hilfreich sind.

Bei den Euphorbiaceae ist interessant zu beobachten, was für einen Bezug zum eigenen Körper diese Patienten haben. Mit der ‘Empfindung’ wird dieser Aspekt nicht erfasst – umgekehrt entdeckt man die Empfindung bei genauem Hinsehen in diesen Fällen aber genauso.

Kannst du schon etwas zu diesem Körperbezug der Euphorbiaceae verraten?
Na, dafür ist dann das Seminar da (lacht) …. aber es spukt und modert in den Körpern dieser Patienten und sie fühlen sich dem hilflos ausgeliefert, was da in ihnen vor sich geht.

Ein Seminar mit  den unterschiedlichen Themen „Drogenähnliche Mittel“ und „Euphorbiaceae“ – spannend und sicher interessant den Ausführungen von Felix Morgenthaler zu folgen, wie die verschiedenen Homöopahtiemethoden sich gegenseitig ergänzen.

Dieses Seminar eignet sich sowohl für Homöopahtie-Anfänger, wie auch für fortgeschrittene  Therapeutinnen und Therapeuten.

 

Dieses Seminar wird gemeinsam vom Homöopathieverband Schweiz HVS und der Samuel Hahnemann Schule SHS organisiert.


Dozent

 

Felix Morgenthaler 

 

Geboren und aufgewachsen in Basel. Studium der Geschichte und Philosophie an der Universität Basel.
Homöopathieausbildung am SHI in Zug von 1995-99. Postgraduate-Studium bei Massimo Mangialavori in Bologna 2001-04. Weiterbildungen bei Mike Keszler, Annette Sneevliet, Michal Yakir, Mahesh Gandhi etc.
Leiter des Fachbereichs Homöopathie an der Samuel Hahnemann Schule (SHS) Zürich. Leitung von Supervisionsgruppen seit 2008 und Mentor im Rahmen der HFP.  Homöopathiepraxis in Zürich seit 2000 und in Biberist bei Solothurn seit 2015.

 


Adresse:

Thalwil, Hotel Sedartis

Datum:

14.11.2020 + 15.11.2020

Zeiten:

Samstag 09:00 bis 17:30 Uhr, Sonntag 09:00 bis 16:00 Uhr

Kosten:

CHF 370.– (CHF 320.– für SHS-StudentInnen/HVS-/BTS-Mitglieder)



 

Bookings

Ticket Type Price Spaces
Standard Ticket CHF370.00
Mitglied-Ticket CHF320.00

Ich bin SHS-/HVS-/BTS Mitglied